Du verkaufst bedruckte Shirts und Hoodies – und dazu eigene Produkte wie Taschen, Tücher oder Zubehör? Dann kennst du das Problem: Die bedruckte Ware kommt vom Druckpartner, die eigene liegt im Keller, und dein Kunde bekommt zwei Pakete. Fulfillment für kleine Onlineshops muss einfacher gehen. Fulfillment heißt: Lagern, Verpacken und Versenden übernimmt ein Dienstleister für dich. Mit Print4You lagerst du deine eigene Ware bei uns ein, und sie geht zusammen mit deinen Print-on-Demand-Artikeln in einem Paket raus. Produziert und verschickt wird aus Deutschland.
Kurz erklärt: Fulfillment für kleine Onlineshops heißt bei Print4You: Du lagerst deine eigene Ware im Bereich „Meine Ware“ bei uns ein, und sie geht zusammen mit deinen Print-on-Demand-Artikeln in einem Paket an deinen Kunden. Die Lagerkosten richten sich nach belegten Lagerboxen statt nach Stückzahl. Verschickt wird aus Deutschland, mit deinem Firmennamen als Absender.
In diesem Artikel erfährst du, wie du Ware anmeldest und anlieferst, wie der Bestand läuft und wonach sich die Lagerkosten richten.
Das Problem: zwei Lager, zwei Pakete
Print on Demand ist für bedruckte Produkte ideal: Gedruckt wird erst, wenn jemand bestellt. Doch viele Shops verkaufen auch Ware, die fertig eingekauft wird. Die liegt dann beim Händler selbst, wird von Hand verpackt und separat verschickt. Bestellt ein Kunde beides, zahlst du zweimal Versand, und dein Kunde wartet auf zwei Sendungen.
Ein klassischer Fulfillment-Dienstleister lohnt sich für kleine Mengen oft nicht. Und Lagerkosten je Stück sind schwer zu planen: Ein Ring braucht kaum Platz, eine Decke sehr viel.
Wie funktioniert „Meine Ware“ bei Print4You?
In der Print4You-App gibt es dafür den Bereich Meine Ware. Er funktioniert in fünf Schritten:
- Ware anmelden: Du trägst Titel, Fotos, Varianten (etwa Farben oder Größen) und die geplante Menge ein und bestätigst die nötigen Angaben.
- Freigabe: Wir prüfen deinen Antrag und legen das Produkt für dich an. Es erscheint in deinem Katalog – und nur in deinem.
- Produkt im Shop anlegen: Du übernimmst es wie jedes andere Produkt in deinen Shop. Bei unbedruckter Ware brauchst du kein Design; als Produktbilder dienen deine Fotos.
- Anliefern: Du kündigst deine Lieferung in der App an. Wir zählen die Ware beim Eingang und bestätigen die Menge. Erst dann steht sie als Bestand zur Verfügung.
- Verkaufen: Bestellt ein Kunde, wird der Bestand automatisch abgebucht, und wir packen den Artikel zusammen mit den übrigen Produkten der Bestellung.
Welche eigene Ware kann ich einlagern?
- Unbedruckt: Wir nehmen die Ware aus dem Lager und verschicken sie, zum Beispiel Taschen oder Accessoires.
- Wird bedruckt: Deine eigenen Rohlinge bekommen bei uns dein Motiv.
- Wird bedruckt und personalisiert: Deine Kunden setzen ihren Namen oder ihr Foto selbst darauf, genau wie bei unserer Shopify Personalisierung.
Ein Paket statt zwei
Eigene Ware und Print-on-Demand-Artikel aus derselben Bestellung landen in einem Paket. Für den Versand gilt dabei die Paketlogik: Der höchste Grundpreis im Paket zählt, jeder weitere Artikel kostet nur einen Folgepreis. Für deinen Kunden ist es eine ganz normale Bestellung aus deinem Shop. Auf dem Versandlabel steht dein Firmenname als Absender – mehr dazu im Artikel White Label Print on Demand.
Wie die Bestellung von deinem Shop in die Produktion und zurück zur Sendungsnummer läuft, liest du im Artikel zum automatischen Fulfillment für Shopify.
Dein Bestand immer im Blick
In der App siehst du für jede Variante, wie viel noch da ist und was zuletzt eingegangen ist. Dazu gehören:
- Warnschwelle je Variante: Fällt der Bestand darunter, bekommst du einen Hinweis.
- Nachlieferung ankündigen: Mit einem Klick meldest du die nächste Lieferung an.
- Storno vor Produktion: Wird eine Bestellung storniert, bevor sie in Arbeit geht, wandert die Ware zurück in den Bestand.
- Rückgabe: Willst du deinen Restbestand zurück, forderst du ihn in der App an.
Was bei Stornos und Rücksendungen generell gilt, erklärt der Ratgeber Storno und Retouren bei Print on Demand.
Eigene Ware als Paketbeilage
Deine eingelagerten Produkte können auch als Beilage in Pakete gehen, etwa ein kleines Geschenk ab einem bestimmten Bestellwert. Wie du Beilagen steuerst, zeigt unser Artikel zum Unboxing-Erlebnis im Onlineshop.
Was kostet die Lagerung eigener Ware?
Statt jedes einzelne Teil abzurechnen, arbeitet Print4You mit Lagerboxen. Eine Lagerbox misst 60 × 40 × 40 Zentimeter. Wie viele Stück hineinpassen, hängt vom Produkt ab: T-Shirts brauchen mehr Platz als Sticker, Tassen mehr als Ketten.
Es gibt fünf Pakete von XS bis XL. Jedes enthält eine bestimmte Zahl an Lagerboxen und Varianten. Brauchst du mehr, kommen Zusatzboxen oder Zusatzvarianten dazu. Das kleinste Paket ist für Shops gedacht, die nur Beilagen wie Flyer oder Sticker einlagern.
Kurz gesagt: Die Lagerkosten richten sich nach der Boxgröße – also danach, wie viel Platz deine Ware bei uns belegt, nicht danach, wie viele einzelne Teile es sind. Eine Lagerbox voller Sticker zählt genauso wie eine Lagerbox voller Shirts, auch wenn viel mehr Stück darin liegen. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht. Sprich uns an, wir gehen dein Sortiment gemeinsam mit dir durch.
Der Lagerrechner: vorher wissen, wie viel Platz du brauchst
In der App findest du einen Lagerrechner mit zwei Ansichten:
- Mein aktueller Monat: Wie viele Boxen und Varianten du gerade belegst und welches Paket gilt.
- Durchrechnen: Du gibst geplante Mengen ein und siehst, wie sich Boxen und Paket verändern.
Meldest du neue Ware an, zeigt die App direkt, wie viele Boxen sie belegt und ob sich dadurch dein Paket ändert. Passt ein anderes Paket besser, bekommst du einen Hinweis.
Für wen lohnt sich das Einlagern eigener Ware?
Für Shopify-Händler: Ein Lager, ein Paket, eine App. Du ergänzt dein Print-on-Demand-Sortiment um eigene Ware, ohne eigenen Packtisch.
Für Creator und Influencer: Neben bedrucktem Merch verkaufst du fertige Produkte wie Taschen oder Accessoires. Deine Fans bekommen alles in einem Paket.
Für Vereine, Gyms und Firmen: Trinkflaschen, Taschen oder Begrüßungssets lagern bei uns und gehen zusammen mit euren Shirts raus.
Wie Vereine und Firmen ihre Bestellungen organisieren, zeigt der Beitrag B2B-Bestellungen für Vereine und Firmen.
Für Agenturen und Shop-Builder: Kunden mit gemischtem Sortiment bekommen Druck, Lager und Versand aus einer App.
Passend dazu: Print on Demand mit Shopify: der komplette Leitfaden.
Häufige Fragen
Kann ich eigene Produkte zusammen mit Print-on-Demand-Artikeln verschicken? Ja. Eigene Ware und Druckartikel aus derselben Bestellung gehen in einem Paket an deinen Kunden.
Wie liefere ich meine Ware an? Du meldest das Produkt in der App an und kündigst jede Lieferung an. Wir zählen die Ware beim Eingang und bestätigen die Menge.
Was kostet die Lagerung? Die Lagerkosten richten sich nach der Boxgröße: Es zählen die belegten Lagerboxen in einem Paket von XS bis XL, nicht die einzelnen Stücke. Im Lagerrechner der App siehst du vorab, wie viele Boxen deine Ware belegt.
Kann meine eigene Ware auch bedruckt werden? Ja. Eigene Ware kann unbedruckt verschickt, mit deinem Motiv bedruckt oder von deinen Kunden personalisiert werden.
Was passiert, wenn mein Bestand zur Neige geht? Du legst je Variante eine Warnschwelle fest. Wird sie unterschritten, bekommst du einen Hinweis und kannst Nachschub direkt ankündigen.
Wie groß ist eine Lagerbox? Eine Lagerbox misst 60 × 40 × 40 Zentimeter. Wie viele Stück hineinpassen, hängt vom Produkt ab.
Was passiert mit eingelagerter Ware, wenn eine Bestellung storniert wird? Wird eine Bestellung storniert, bevor sie in Arbeit geht, wandert die Ware zurück in den Bestand. Willst du deinen Restbestand zurück, forderst du ihn in der App an.
Jetzt starten
Bring deine eigene Ware und dein Print-on-Demand-Sortiment zusammen – ein Lager, ein Paket, produziert und verschickt aus Deutschland.
Du nutzt Print4You noch nicht? Installiere die App oder schau dir unseren Katalog an.
Weiterlesen: Unboxing-Erlebnis im Onlineshop · Automatisches Fulfillment für Shopify · White Label Print on Demand

